Meine erste Woche Bali!

Und oh wow, hab ich schon viel erlebt. Fühlt sich an, als wär ich mindestens einen Monat hier. Von einer ziemlich beschissenen Anreise, über den schönsten Helpix-Aufenthalt, den man sich wohl nur vorstellen kann, zu vielen neuen Bekannten. Aber lasst uns von vorne anfangen…

Keling King Beach auf Nusa Penida

War ja schon der Abschied gar nicht so leicht wie gedacht und vor allem super streßig, muss ich mir dann irgendwas falsches im Flugzeug gegessen haben – auch jeden Fall hing ich 4 Stunden erbrechend über der Toilette: und wer schonmal im Flugzeug gekotzt hat weiß, es gibt geileres.

Angekommen in Bukit, der kleinen Halbinsel im Süden von Bali, wurde ich allerdings super herzlich begrüßt! Kelly & Andrew, ein australisches Paar um die 50, kümmern sich um alles, was mein Herz anfangs begehrt. Ich wurde von Suama am Flughafen abgeholt, anschließend wurde mir mein Roller von Joey bis vor die Haustür gebracht und meine Gastgeber sind immer für mich da. In den ersten Tagen lerne ich, was ich alles zu tun habe, während meiner „Arbeitstage“ und um ehrlich zu sein, das ist doch keine Arbeit.

Mit den süßen Doggys Gassi gehen, Hühnchen füttern, Wassertanks checken und Katzen streicheln macht wirklich mehr Spaß als Mühe. Es sind zwar an sich viele kleine Sachen, die anfallen (Arty z.B. kriegt anderes Essen als Roxy) und es ist viel zu merken, aber an sich ist es super toll. Ich werde auch bald ein Timewarp-Video machen, wo ich euch einen dieser Arbeitstage mal in Schnellform zeige 🙂

Zugegebenermaßen muss man sich an manche Sachen schon gewöhnen, wie z.B. Schuhe ausschütteln (wegen den Skorpionen), laut aufstampfen beim gehen (wegen der 2-Meter-Phyton auf der Anlage – nein, ich hab mich nicht verschrieben) oder einfach wegen den verrückten Geräuschen nachts. Ich komm mir vor wie im Dschungel und bins ja irgendwie auch. Weit weg von Canggu und Kuta, den Partyhochburgen Balis, bin ich aber auch ziemlich happy. Ein paar Tage nach mir sind meine Housesitting Kollegen Jacob aus Louisiana und Magalie aus Lyon auch angekommen – die Französin spricht natürlich kein Wort Englisch, was sich als etwas schwierig gestaltet, aber wir geben unser Bestes, sie mit einzubinden.

Ansonsten hatte ich ein tolles Wochenende mit ein paar Dudes aus Nusa Lembongan. Organisiert wurde alles von einem Local namens Henry, den ich über Couchsurfing kennengelernt hatte. 6 wildfremde Menschen, und mit einer gleich das Zimmer teilen – ok, das war auch neu. War aber super, wir hatten ein tolles Wochenende mit bezaubernden Erinnerungen, z. B. Schnorcheln mit Mantas und ich freue mich schon auf den nächsten Trip!

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